<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Interview Archive - Freie Medien Germany und Antenne West Marburg % %</title>
	<atom:link href="https://freiemediengermany.de/tag/interview/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://freiemediengermany.de/tag/interview/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 12 Sep 2026 11:34:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.2</generator>

<image>
	<url>https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/08/cropped-fmgaw1-32x32.png</url>
	<title>Interview Archive - Freie Medien Germany und Antenne West Marburg % %</title>
	<link>https://freiemediengermany.de/tag/interview/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Das Interview mit Medienmacher und FMG Chef Raymund Martini</title>
		<link>https://freiemediengermany.de/2026/09/12/das-interview-mit-medienmacher-und-fmg-chef-raymund-martini/</link>
					<comments>https://freiemediengermany.de/2026/09/12/das-interview-mit-medienmacher-und-fmg-chef-raymund-martini/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Freie Medien Germany 1]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 11:34:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Extra Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne West]]></category>
		<category><![CDATA[FMG]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Raymund Martini]]></category>
		<category><![CDATA[Teil 1]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiemediengermany.de/?p=1242</guid>

					<description><![CDATA[<p>FreieMedienGermany.de</p>
<p>Hier bekommt ihr den Teil 1 des sagenhaften Interview mit Medienmacher und FMG Chef Raymund Martini zu lesen: Interview Teil 1  &#160; Teil 1 eines Interviews, das schon am Anfang verspricht, alle Rekorde des Journalismus  zu sprengen. Zu Gast bei Freie Medien Germany / Antenne-West ist Medienmacher und CvD Raymund Martini. Als Moderatoren hatte sich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://freiemediengermany.de/2026/09/12/das-interview-mit-medienmacher-und-fmg-chef-raymund-martini/">Das Interview mit Medienmacher und FMG Chef Raymund Martini</a> erschien zuerst auf <a href="https://freiemediengermany.de">Freie Medien Germany und Antenne West Marburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FreieMedienGermany.de</p>
<figure id="attachment_189" aria-describedby="caption-attachment-189" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-189 size-medium" src="https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2025/07/Passfoto-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2025/07/Passfoto-200x300.jpg 200w, https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2025/07/Passfoto-683x1024.jpg 683w, https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2025/07/Passfoto-768x1152.jpg 768w, https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2025/07/Passfoto-1024x1536.jpg 1024w, https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2025/07/Passfoto.jpg 1152w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption id="caption-attachment-189" class="wp-caption-text">Medienmacher und FMG Chef Raymund Martini</figcaption></figure>
<h4>Hier bekommt ihr den Teil 1 des sagenhaften Interview mit Medienmacher und FMG Chef Raymund Martini zu lesen:</h4>
<p><span style="font-weight: 400;">Interview Teil 1 </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Teil 1 eines Interviews, das schon am Anfang verspricht, alle Rekorde des Journalismus  zu sprengen. Zu Gast bei Freie Medien Germany / Antenne-West ist Medienmacher und CvD Raymund Martini. Als Moderatoren hatte sich Martini eine Gruppe an Journalistinnen und Journalisten von FMG gewünscht, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Keine Fragen sollten vorher bekannt oder abgesprochen sein. </span><span id="more-1242"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Anmerkung: In der Print Option werden zur Vereinfachung Moderatoren mit MD und Raymund Martini mit RM gekennzeichnet. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn ich habe noch nie so ein Interview geführt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM Das ging mir bei meinem ersten Interview genauso. Da stehst du vor irgendeiner Persönlichkeit und hast die Option, Fragen zu stellen. Man denkt an Dinge, auch das wollte ich immer schon mal fragen und dann hat man seine Notizen, die man sich zuvor gemacht hat. Aber schon beim ersten Interview stellte ich die Fragen, die ich mir ausdachte mit einer gewissen Prise Eigensinnigkeit. Klappte ganz gut.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD hat man da nicht Lampenfieber bzw. ist man da nicht nervös?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Ja, beim ersten Interview schon, dann aber kam die Routine. Das erinnert mich an Erich von Däniken. Viele andere Journalisten waren da und es waren eher Neulinge. Niemand traute sich zunächst also machte ich den Anfang. Irgendwie war das alles so gut, dass nur noch wenige Kollegen Fragen hatten und ich sagte, ihr könnt auch meinen O-Ton übernehmen. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Was hast du von Däniken dann gefragt?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM Es war relativ kurz. Ich fragte von Däniken, ob er schon mal einem Außerirdischen begegnet sei, was er verneinte. Ich fragte dann, woran das denn liegen könnte, wenn so viele andere Leute von Sichtungen und Begegnungen sprechen. Darauf sagte von Däniken, dass es wohl darin liegen könnte, dass die Außerirdischen ihn und mich kennen und einen weiten Bogen um uns machen. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Ein anderes Interview hattest du mit dem Wissenschaftler Stephen Hawking. Welche Fragen hättest du ihm stellen können?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM Das war weniger ein Interview. So einem Menschen wie Hawking begegnet man mit Respekt und ich sagte Prof. Hawking, an Ihnen kann man sich noch eine Scheibe abschneiden. Hawking agierte in seiner eigenen Art und sagte auch an mir ist nicht mehr viel daran. Typisch für Hawking aber ich war sehr wortgewandt und erwiderte nun ja, Magerfleisch soll ja gesund sein. Er als auch ich bemerkte, dass unser Gespräch auch vom Umfeld wahrgenommen wurde und man irgendwie eine gewisse Spannung spürte. Jedenfalls sagte Hawking dann etwas, was ich immer mitgenommen habe. Er sagte, ich sehe, wir sind aus dem gleichen Holz geschnitzt. Das von so einem Menschen zu hören war echt eine Sache, die man wohl nie vergisst, zumal am Ende des Satzes wir beide ein sehr typisches Lächeln zeigten. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Mit deinem Leben ist ja eine Fülle an Extreme verbunden. Du hattest auch eine Weile eine Survival Schule, ist das richtig?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Ja, das ist richtig und es lief sehr gut, denn in meinen Kursen gab es nicht nur die Praktiken sondern auch eine trockene Theorie. Hinzu kamen Projekte, die nicht, wie damals Kollege Rüdiger Nehberg sagte, geplante Abenteuer waren, wie er sie erlebte, sondern meine Projekte waren zwar auch etwas geplant, nur wenn ich ein Minenfeld durchlaufen habe, waren da auch echte scharfe Minen drin. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Gibt es wirklich auch eine Zeichentrick-Serie?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Das ist richtig. Einige Projekte wurden in einer Art Zeichentrick und dann in einem Heft öffentlich gemacht. Lief ganz gut.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Weshalb hast du dieses Projekt eingestellt oder gibst du heute noch Unterricht?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Nun, ich war in der Szene, wo auch Kollegen wie Nehberg Grylls Lundin Canterbury und Co agieren und oft stellte ich fest, dass man viel Show machte. Natürlich soll Survival Spaß machen und auch der Ernst der Sache sollte nicht übersehen sein. Doch in der Oberliga ist das oft eine Geschäftemacherei und das war und ist nicht mein Ding. Ich habe mich ja nie für diese Liga beworben, stand aber dann einmal ganz oben auf der Liste, doch mit vielen Aspekten dieser Liga wollte und will ich nie etwas zu tun haben. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Hast du deine Survival Fähigkeiten aus deiner militärischen Laufbahn gezogen?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Das ist ein heikles Thema. Ich kann zu den ganzen militärischen Aspekten sagen, dass ich damals eine Geheimhaltungserklärung unterschrieb, dass es sogar sowas wie einen Schwur, einen Eid gab, nie über gewisse Dinge reden zu sollen bzw. reden zu dürfen. Es gab Einsätze, die dem Prädikat strenger Geheimhaltung unterliegen und die wohl nie egal welcher Präsident jemand der Öffentlichkeit freigeben würde.  Was ich aber sagen kann ist, dass ich viel Wissen schon mitgebracht habe und natürlich lernt man gerade auf militärischer Ebene andere Dinge, die dann zu dem gesamten Wissen beigetragen haben. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Ich will auf eine aktuelle Lage kommen. Da hast du vor kurzer Zeit den Verlust deiner geschiedenen Ehefrau zur Kenntnis bekommen. Was ist da geschehen?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Ich bekam mehr durch Zufall ein Dokument in die Hand, das über den Tod von Elke Auskunft gab und die Umschreibung dazu deutete auf nichts Schönes. Hinzu kam, dass der Tod schon ein Jahr zurückgelegt hat. Sehr schnell hatte ich dann Fakten. Elke hatte wohl auf Grund ihres dauerhaften Alkoholkonsums ein Ende gefunden und lag eine sehr lange Zeit tot umher. Alleine der Geruch verwester Leichen hätte aber viele Aufmerksam werden lassen. War aber nicht so. Hinzu kam, dass sich gerade einige Verwandte sehr abstoßend verhalten haben und von Respekt gegenüber Toten kann da keine Rede mehr sein. Das traf tief. Weiter musste ich dann auch noch andere Verwandte über den Tod informieren, was auch keine einfache Sache ist. Was schlussendlich blieb, waren Fakten über ein sehr absurdes unmenschliches Verhalten, ein Erbe, das scheinbar keiner will und meine Bitte, ein Erinnerungsstück von Elke zu bekommen. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Unfassbar. Das ware aber nicht die einzige Tote in deinem Leben</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Ich kann dir die Zahl der Toten nicht sagen, ich weiß sie nicht. Was ich weiß ist, dass es einige Menschen gab, die ich liebe und liebte, die dann oft auf sehr grausame Art starben. Da stehst du da, das glaubt einem kein Mensch, aber Tote fallen nicht vom Himmel und die Welt sieht sie ja. Sie sind tot, das habe ich mir immer direkt gesagt, um überhaupt einen Anfang mit dem Umgang zu machen. Schlimm genug, was überhaupt passierte, aber schlimm wurde es auch oft danach, was der Vorgang um Elke ziemlich deutlich zeigt. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD trifft sowas nicht extrem hart?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Das haut dich salopp gesagt um und sei froh, wenn es dich umhaut. Ich konnte bei allen Menschen hinschauen und Leichen die am Verwesen sind anzusehen wo du genau weißt wer das ist ist nicht immer einfach, doch das ist schon fast Routine bei mir. Viel schwerer wird es, wenn das danach kommt. Im Krieg nannten wir es immer den Krieg nach dem Krieg und der war und ist meistens schlimmer als der Krieg an sich. Man sagt oft, ich hätte drei Fälle dieses extrem geliebten Menschen auf grausame Art verloren zu haben. Das ist aber falsch, es waren einige mehr. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD du sprichst sehr gefasst darüber das überrascht mich jetzt sehr</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Wie gesagt, in allen Fällen konnte ich die Toten sehen. Die meisten waren in einem sehr gruseligen Zustand. Mit der Zeit gewöhnte ich mich an diese Anblicke. Mit der Zeit erlebte ich auch sehr oft diese unfassbaren Dinge danach. Auch hier stellt sich eine gewisse Routine ein, sonst könnte ich hier nie so darüber reden. Was natürlich bleibt ist eine Wand hinter der man ist und seine Menschlichkeit bewahrt und schützt und damit auch die letzte Ehre der Toten bewahrt. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Sorry, ich will das Thema gerade wechseln. Wie bist du auf die Idee gekommen, Medien zu machen?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Der Themenwechsel ist dir da aber nicht ganz gelungen. Die Idee kam eigentlich aus so einem Verlust und ich sah die Presse, die so einseitig war. Viele tendieren in Richtungen, aber sie sind einseitig. Auch die Schönschreiberei störte mich. Als ich das erste Mal nach einem Extrem die Kameras, die Journalisten, die Mikros sah, war ich überfordert, keine Ahnung was tut man da. Ich sah TV, hörte Radio, las die Zeitung. Absolut unbekanntes Gebiet und da sagte ich mir du musst dich damit befassen, ich sah Schwachstellen und dachte hey bau darauf was auf Zack war ich in der  Szene drin. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD damit macht man sich aber kein Name und bekommt EInladungen</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM Fast richtig einen Namen macht man sich und auf Einladungen habe ich grundsätzlich verzichtet. FMG war am Anfang einfach anders. Ich baute sogar ganz gezielt Rechtschreibfehler in Artikel, die zu einer Flut an Zusendungen sorgten. Einmal wurde ich gefragt, wie ich denn damit umgehe und ich sagte, solange die Leute lesen und nichts anderes zu tun haben, als Klassenlehrer zu spielen, soll es mir recht sein. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Ist es richtig, dass deine Ex-Frau dich eine Weile im Journalismus begleitete?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM nicht nur da. Wir besuchten Tunesien in der Zeit Ben Ali. Ich hatte ihm zuvor geschrieben, dass wir gerne seine Heimat besuchen wollen und darüber berichten, wie die Menschen dort so leben. Fand Ben Ali ganz toll und im damaligen Tunesien hatten wir alle Freiheiten, die man sich denken konnte. Ich besuchte auch spontan Polizeistationen, um Eindruck über Gefangene zu bekommen. Alles gab es dann in einer Dokumentation, die auch Ben Ali bekam. Der wiederum war so begeistert, dass er in Deutschland einen Gesandten schickte, um seinen persönlichen Dank auszudrücken. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD hattest Ben Ali keine Bedenken, was die Politik in seinem Land angeht?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM Die Politik der Länder ist hinreichend bekannt, mich interessierten die Menschen und wie sie wirklich ticken und genau das habe ich dokumentiert. Ich habe Länder wie Libyen besucht oder Nord Korea und war stets ein gern gesehener Gast. Es gab gerade in solchen Ländern nie eine Situation, wo man versteckte Kameras gebraucht hätte. Ich durfte alles frei fotografieren oder filmen und selbst das Material ist nie kontrolliert oder zensiert worden. Im damaligen Tunesien habe ich Polizeistationen fotografiert, was eigentlich nicht erlaubt war. Für Ben Ali war es aber völlig ok. In Nordkorea war ich an Orte, die so entlegen waren, dass noch nie ein Journalist dort gewesen ist. Da leben Menschen, die eher unter all den Sanktionen des Westens leiden und weniger von dem, was aus der Regierung kommt. Die meisten Menschen dort kennen nicht mal so genau diese Regierung. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Was war das schlimmste Land, das du besucht hast?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM Deutschland</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Das hätte ich jetzt so nicht erwartet. Du meinst das Deutschland der Nachkriegszeit?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM genau das Deutschland. Schlimm sehe ich, wie man mit den Bürgern umgeht, obschon oft das, was da negativ strahlt, auch nur Bürger sind, also da geht der Bürger gegen den Bürger vor. Die schlagen sich gegenseitig die Köpfe ein, wie es damals schon die RAF treffend feststellen konnte. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD RAF ist auch so ein Stichwort</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM da kommen wir wieder zu gewissen Erklärungen. Jedenfalls aber kann ich es so sagen, es war eine Erfahrung, die ich als Privileg ansehe gemacht haben zu dürfen. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Ist das richtig, dass du dann auch selbst in Lebensgefahr gekommen bist?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM, ob nun ein Survival-Projekt oder andere Dinge bis rein auf die private Ebene. Es gab Zeiten wo ich wohl einer der wenigen ganz normalen Bürger war, der mit ballistischer Weste umher laufen musste, damit die lieben Verwandten, die die damaligen gefahren sind, beruhigter waren. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Also gab es auch in Deutschland Angriffe?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Ja, da gab es einige, die teilweise lebensbedrohliche Züge hatten. Ich will es mal so sagen von der Drohung, du bist doof, du bist ein Arsch über die, wenn dann Dinger bis hin zu gezielten Anschläge. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Wie lebst du denn damit?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM anders aber ich versuche in all dem Extreme auch was ganz Normales rein zu bringen und tatsächlich habe ich auch sowas wie eine ganz private Ebene über die ich garantiert hier nicht spreche. Also in einem gewissen Sinne nicht sprechen, denn wenn sowas auftaucht, gibt es meistens Überraschungen. Wie bei Elke. Als das Umfeld begriffen hatte, wer denn der Ex Mann von Elke ist, kam, was mich nicht wunderte, plötzlich das große Schweigen der Lämmer. Ich weiß aus einem sehr internen Kreis, dass wer angesprochen wurde mit den Worten “und du hast echt nicht gewusst, dass das der Martini ist”. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Ich möchte deiner Privatsphäre mit Respekt begegnen, darf ich dennoch etwas aus diesem Kreis erfahren?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Danke. Natürlich frag einfach</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Es tauchen einige Namen immer wieder auf und einige Leute sind verwundert, dass du diese Leute gekannt hast. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM das verwundert mich weniger und ich freue mich sogar dann hat der Mantel der Diskretion optimal funktioniert</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD oft zu bemerken ist doch das die Kontakte über viele Jahre hinweg meist sehr unbemerkt blieben</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Das kann man so sagen und das war auch die Absicht und hatte Gründe. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Warum wurde das so getan, also dieses verdeckte Leben?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Das kann viele Gründe haben, angefangen von der besagten Geheimhaltung bis einfach hin, das ist mein Privatleben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: In einigen Fällen sagt man, dass selbst Behörden die Kontakte nicht nachweisen können.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Das freut mich besonders, denn dann klappt das Ding mit der Diskretion nahezu perfekt. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD weckt das nicht manchmal Kritiker die auf Beweise drängen?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM natürlich aber da würde ich sagen weiter schlafen ist besser denn was soll man beweisen &#8211; das jene die es eigentlich bemerkt haben müssen restlos geschlafen haben</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD gab es denn etwas bei diesen diskreten Kontakten, das verwerflich oder so gewesen war?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM: Ja, Menschlichkeit und das scheint damals wie heute eine ganz üble Sache zu sein. Nun, es gab nie etwas wie Anstößigkeit, eher sowas wie sehr tiefe menschliche Freundschaft oder, wie manchmal gesagt wird, Bruder und Schwester im Kampf.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD: Gibt es denn noch andere Brüder und Schwestern, von denen man nichts weis?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM davon kannst du ausgehen. Ich will es mal so sagen. Ein sehr junger Mann, eine sehr junge Frau, die so gesehen rein nichts alleine schon wegen des Alters in dieser Kriegsszene zu suchen hatte, treffen aufeinander. Locker, weit über 40 Jahre her. Bis heute sind Bruder und Schwester im Kampf. Lustige Auszeichnungen wie ein Weihnachtsbaum, aber das Private hat sowas von abgeschirmt, dass es fast schon ein Paradox ist. Wir hatten uns noch kürzlich geschrieben und selbst die dollsten Forensiker würden nie einen Beweis finden, so heftig ist diese Beziehung abgeschirmt. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">MD du sprichst von Beziehung</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">RM Bruder und Schwester im Kampf. Nicht mehr, nicht weniger obschon es Leute gab die gesagt haben das wir aber sowas von verheiratet sein könnten aber wir sind es nicht. Salopp nie was gelaufen, aber eben Bruder und Schwester im Kampf. Ach ja, das war einer der ersten. Ich hatte das Schriftstück über Elke gerade mal zur Kenntnis genommen da kam über unseren Kanal hi mein Beileid tut mir so leid ich bin da sag bescheid. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">— weiter im Teil zwei der in kürze erscheinen wird — </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://freiemediengermany.de/2026/09/12/das-interview-mit-medienmacher-und-fmg-chef-raymund-martini/">Das Interview mit Medienmacher und FMG Chef Raymund Martini</a> erschien zuerst auf <a href="https://freiemediengermany.de">Freie Medien Germany und Antenne West Marburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://freiemediengermany.de/2026/09/12/das-interview-mit-medienmacher-und-fmg-chef-raymund-martini/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ramona Findling anderes Leben – Ein Gespräch über Nähe, Verlust und Zusammenhalt</title>
		<link>https://freiemediengermany.de/2026/05/18/ramona-findling-anderes-leben-ein-gespraech-ueber-naehe-verlust-und-zusammenhalt/</link>
					<comments>https://freiemediengermany.de/2026/05/18/ramona-findling-anderes-leben-ein-gespraech-ueber-naehe-verlust-und-zusammenhalt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Freie Medien Germany 1]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 09:27:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolizei]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[freie medien germany]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Menschliche Schicksale]]></category>
		<category><![CDATA[Menschlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ramona Findling]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Verlust]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenhalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiemediengermany.de/?p=980</guid>

					<description><![CDATA[<p>FreieMedienGermany.de</p>
<p>Wieder führen wir von Freie Medien Germany ein Gespräch, das weit über eine gewöhnliche Geschichte hinausgeht. Es geht erneut um die Bundespolizistin Ramona Findling und um einen Menschen, der ihr über viele Jahre sehr nahe stand. Nach dem Tod von Ramona und ihren beiden Kindern entstand zunächst eine schlichte Gedenkseite. Doch mit der Zeit wurde...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://freiemediengermany.de/2026/05/18/ramona-findling-anderes-leben-ein-gespraech-ueber-naehe-verlust-und-zusammenhalt/">Ramona Findling anderes Leben – Ein Gespräch über Nähe, Verlust und Zusammenhalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://freiemediengermany.de">Freie Medien Germany und Antenne West Marburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FreieMedienGermany.de</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-676 alignleft" src="https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_2025-12-26-11-22-26-655_com.android.chrome-300x295.jpg" alt="" width="300" height="295" srcset="https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_2025-12-26-11-22-26-655_com.android.chrome-300x295.jpg 300w, https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_2025-12-26-11-22-26-655_com.android.chrome-1024x1007.jpg 1024w, https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_2025-12-26-11-22-26-655_com.android.chrome-768x755.jpg 768w, https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot_2025-12-26-11-22-26-655_com.android.chrome.jpg 1207w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wieder führen wir von Freie Medien Germany ein Gespräch, das weit über eine gewöhnliche Geschichte hinausgeht.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Es geht erneut um die Bundespolizistin Ramona Findling und um einen Menschen, der ihr über viele Jahre sehr nahe stand.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach dem Tod von Ramona und ihren beiden Kindern entstand zunächst eine schlichte <a href="https://www.gedenkseiten.de/ramona-von-vogtareuth/">Gedenkseite</a>. Doch mit der Zeit wurde daraus etwas viel Größeres: ein Ort der Erinnerung, der Fragen, der Gedanken und der Menschlichkeit. Viele Menschen spürten schnell, dass Ramona mehr war als nur eine Polizeibeamtin. Dass sie Verbindungen hatte, die ungewöhnlich tief gewesen sein müssen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Heute sprechen wir darüber mit einem der Elitesoldaten der über Jahre hinweg einer der engsten Freunde von Ramona Findling war. </span></p>
<h3><b>Viele Menschen fragen sich bis heute, was Ramona für ein Mensch gewesen ist. Wie würdest du sie beschreiben?</b></h3>
<p><span id="more-980"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ramona war ein Mensch, der intensiv gelebt hat. Stark, interessiert, aufmerksam – aber gleichzeitig auch verletzlich.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Sie hatte dieses seltene Talent, Menschen wirklich zuzuhören und zwischen den Zeilen wahrzunehmen, wenn jemand kämpft.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie konnte lachen wie kaum jemand. Und sie konnte einen Menschen einfach nur in den Arm nehmen, ohne viele Worte zu brauchen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was viele nie verstanden haben:</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Hinter ihrer Stärke lag oft ein enormer innerer Druck.</span></p>
<h3><b>Wie habt ihr euch kennengelernt?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Es war bei einer Veranstaltung. Eigentlich nichts Besonderes.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Aber manchmal gibt es Begegnungen, bei denen man sofort spürt, dass etwas anders ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ramona beobachtete alles sehr aufmerksam. Nicht sensationsgierig, sondern ehrlich interessiert. Daraus entstand ein erster Kontakt, später Gespräche – und irgendwann eine tiefe menschliche Verbindung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nicht oberflächlich. Nicht gespielt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Man konnte miteinander reden, schweigen, lachen oder einfach nur Mensch sein.</span></p>
<h3><b>Es wird oft von einer besonderen „Truppe“ gesprochen. Was bedeutet das eigentlich?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Viele stellen sich darunter nur Härte, Einsätze und extreme Situationen vor.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber das Wichtigste ist etwas anderes:</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Zusammenhalt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Menschen, die schwere Dinge erleben, lernen oft sehr schnell, wie wertvoll Ehrlichkeit und Vertrauen sind.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Man trägt Verantwortung füreinander. Nicht aus Pflichtgefühl allein, sondern weil man weiß, wie schnell ein Mensch innerlich zerbrechen kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ramona verstand diesen Gedanken sehr schnell.</span></p>
<h3><b>Welche Rolle spielte Ramona in eurem Leben?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie wurde mit der Zeit ein Teil davon.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Nicht offiziell. Nicht über Titel oder Funktionen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sondern menschlich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie war jemand, bei dem man nicht ständig eine Rolle spielen musste. Das war selten. Für uns alle.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und genau deshalb entstand eine enge Verbindung.</span></p>
<h3><b>Viele Leser vermuten hinter eurer Verbindung eine große Liebesgeschichte. War es das?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Menschen versuchen oft, tiefe Nähe sofort in bekannte Kategorien einzuordnen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber manche Verbindungen sind schwerer zu beschreiben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es gab Loyalität. Vertrauen. Nähe. Schutz. Ehrlichkeit.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ramona wusste:</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Egal wie schwer etwas wird – sie war nicht alleine.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und wir wussten das über sie genauso.</span></p>
<h3><b>Ramona hatte offenbar schwere Phasen in ihrem Leben. Hast du das gespürt?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja. Sehr deutlich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es gab Druck. Konflikte. Enttäuschungen. Situationen, die sie innerlich stark belastet haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Viele Menschen funktionieren nach außen weiter und wirken stabil, während innerlich längst etwas zerbricht.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Ich glaube, genau das verstehen Außenstehende oft nicht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ramona war stark. Aber starke Menschen können trotzdem an Punkte kommen, an denen sie keinen Ausweg mehr sehen.</span></p>
<h3><b>Du sprichst erstaunlich offen über ihren Tod.</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Weil Schweigen nichts besser macht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was passiert ist, bleibt furchtbar. Vor allem wegen der Kinder.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Und trotzdem glaube ich, dass man versuchen muss, einen Menschen vollständig zu betrachten – nicht nur den schlimmsten Moment seines Lebens.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich heiße nicht gut, was geschehen ist. Niemals.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber ich sehe auch den Menschen davor:</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">die Mutter,</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">die Freundin,</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">den loyalen Menschen,</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">den Menschen mit Schmerz.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das darf man nicht vergessen.</span></p>
<h3><b>Was bleibt heute?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Vermissen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und gleichzeitig Dankbarkeit.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ramona war ein Mensch, der Spuren hinterlassen hat. Nicht perfekt. Kein Mensch ist perfekt. Aber echt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir vermissen sie und die Kinder bis heute.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Manchmal sind Erinnerungen schwer.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Manchmal tragen sie einen aber auch weiter.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und vielleicht ist genau das der Grund, warum diese Gedenkseite für viele Menschen wichtig geworden ist:</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Nicht weil dort ein perfekter Mensch gezeigt wird.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sondern weil dort sichtbar bleibt,</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">dass hinter jeder Tragödie ein echtes Leben stand.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit Liebe.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Mit Fehlern.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Mit Hoffnung.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Mit Menschen, die bis heute erinnern.</span></p>
<h3><b>Willst du zum Abschluss noch etwas sagen?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich wünsche mir, dass Menschen lernen, genauer hinzusehen.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Nicht erst dann, wenn etwas unwiderruflich verloren gegangen ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und ich wünsche mir, dass Menschen einander etwas mehr Menschlichkeit zugestehen.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Manchmal reicht schon ein ehrliches Gespräch, ein Zuhören oder einfach nur das Gefühl, nicht alleine zu sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ramona war ein Mensch mit Stärken, Fehlern, Wärme und einem großen Herzen.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Und die Kinder waren unschuldige wundervolle kleine Menschen, die viel zu früh gehen mussten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich habe Ramona und die Kinder sehr lieb.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Und egal, wie viel Zeit vergeht – sie werden immer einen festen Platz in meinem Herzen haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Man vergisst Menschen wie sie nicht.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Nicht, wenn sie wirklich Teil des eigenen Lebens gewesen sind.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://freiemediengermany.de/2026/05/18/ramona-findling-anderes-leben-ein-gespraech-ueber-naehe-verlust-und-zusammenhalt/">Ramona Findling anderes Leben – Ein Gespräch über Nähe, Verlust und Zusammenhalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://freiemediengermany.de">Freie Medien Germany und Antenne West Marburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://freiemediengermany.de/2026/05/18/ramona-findling-anderes-leben-ein-gespraech-ueber-naehe-verlust-und-zusammenhalt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bruder und Schwester im Kampf &#8211; Erinnerungen an die Bundespolizistin Ramona Findling</title>
		<link>https://freiemediengermany.de/2026/04/11/bruder-und-schwester-im-kampf-erinnerungen-an-die-bundespolizistin-ramona-findling/</link>
					<comments>https://freiemediengermany.de/2026/04/11/bruder-und-schwester-im-kampf-erinnerungen-an-die-bundespolizistin-ramona-findling/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Freie Medien Germany 1]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 11:04:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Bruder und Schwester im Kampf]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Ramona Findling]]></category>
		<category><![CDATA[Verlustpersönliche Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Vogtareuth]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiemediengermany.de/?p=868</guid>

					<description><![CDATA[<p>FreieMedienGermany.de</p>
<p>Einleitung Am 3. April 2020 ereignete sich eine Tragödie in Vogtareuth: Die Bundespolizistin Ramona Findling erschoss ihre beiden Kinder, Annabell (10) und Vivien (12), und anschließend sich selbst. Im Vorfeld der Tat wurden berufliche und private Belastungen bekannt. Zwei Tage zuvor soll ihr damaliger Partner die Beziehung beendet haben. In der Nacht der Tat schrieb...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://freiemediengermany.de/2026/04/11/bruder-und-schwester-im-kampf-erinnerungen-an-die-bundespolizistin-ramona-findling/">Bruder und Schwester im Kampf &#8211; Erinnerungen an die Bundespolizistin Ramona Findling</a> erschien zuerst auf <a href="https://freiemediengermany.de">Freie Medien Germany und Antenne West Marburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FreieMedienGermany.de</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-754 alignleft" src="https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/02/TOPFMG1jpg-300x226.jpg" alt="" width="300" height="226" srcset="https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/02/TOPFMG1jpg-300x226.jpg 300w, https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/02/TOPFMG1jpg-768x577.jpg 768w, https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/02/TOPFMG1jpg.jpg 1023w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Einleitung</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am 3. April 2020 ereignete sich eine Tragödie in Vogtareuth: Die Bundespolizistin Ramona Findling erschoss ihre beiden Kinder, Annabell (10) und Vivien (12), und anschließend sich selbst. Im Vorfeld der Tat wurden berufliche und private Belastungen bekannt. Zwei Tage zuvor soll ihr damaliger Partner die Beziehung beendet haben. In der Nacht der Tat schrieb sie ihrer Mutter: „Ich kann nicht mehr.“ </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Heute sprechen wir mit einem Menschen, der Ramona über Jahre hinweg begleitet hat. Er beschreibt ihre Verbindung als eine besondere Form von Nähe: „wie Bruder und Schwester im Kampf“</span><span id="more-868"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Interview</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Frage:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie kam es dazu, dass Ramona Kontakt zu dir aufgenommen hat?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Antwort:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das ist viele Jahre vor 2020 gewesen. Ramona stand damals unter starkem Druck – beruflich, privat und auch im sportlichen Bereich. Sie wusste einfach nicht mehr weiter.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was mich sofort bewegt hat, war nicht nur ihre Situation, sondern die Art, wie sie daran zerbrach. Es ging nicht um einzelne Probleme, sondern um ein Gesamtbild aus Druck, Erwartungen und Angriffen von außen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Frage:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Du beschreibst eure Beziehung als „Bruder und Schwester im Kampf“. Was bedeutet das?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Antwort:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das ist eine Verbindung, die entsteht, wenn Menschen gemeinsam durch extreme Situationen gehen. Es geht nicht um klassische Freundschaft oder Liebe im üblichen Sinne.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es geht darum, füreinander da zu sein – ohne Bedingungen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ramona und ich haben genau das aufgebaut. Wir wussten: Wenn es ernst wird, ist der andere da.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Frage:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gab es Momente, in denen diese Verbindung besonders deutlich wurde?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Antwort:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Einmal ging es ihr sehr schlecht, auch wegen der Kinder und großer Verlustängste. In so einem Moment habe ich zu ihr gesagt:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Wenn alle Stricke reißen, dann heirate ich dich eben – die Kinder gehören dazu.“</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das war kein romantischer Satz.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das war ein Ausdruck davon, dass man bereit ist, alles zu geben, wenn es um das Leben eines anderen Menschen geht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie schaute mich an und sagte nur:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> „Du bist verrückt.“</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das war so ein typischer Moment zwischen uns.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Frage:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">War da Liebe im Spiel?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Antwort:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja – aber nicht im klassischen Sinne.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es war die Art von Liebe, die zwischen Menschen entsteht, die gemeinsam kämpfen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nicht mehr und nicht weniger.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Frage:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie war euer Alltag miteinander?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Antwort:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sehr menschlich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir konnten über alles reden – von ganz einfachen Dingen bis zu sehr tiefen Themen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Manchmal ging es um völlig Banales, manchmal um existenzielle Fragen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und ja – wir konnten uns in den Arm nehmen, ohne dass daraus etwas anderes entstehen musste.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich glaube, genau das beschreibt es am besten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Frage:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie hast du von der Tat erfahren?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Antwort:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sehr direkt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als ich hörte, dass sie tot ist, war das schon schwer. Aber als ich erfuhr, dass sie ihre Kinder mitgenommen hat, war klar: Das ist etwas, das man nicht sofort begreifen kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In solchen Momenten funktioniert man erstmal.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Erst später kommt das Verstehen – wenn überhaupt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Frage:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Du hältst das Gedenken an Ramona aufrecht. Erntest du dafür Kritik?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Antwort:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja, natürlich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und die ist auch verständlich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was Ramona getan hat, ist nicht zu rechtfertigen. Das sage ich ganz klar.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und trotzdem bleibt sie für mich ein Mensch, den ich kannte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Viele Menschen urteilen sehr schnell über solche Taten. Aber jeder Mensch kann in Situationen geraten, die er sich vorher nie vorstellen konnte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Deshalb halte ich es für wichtig, darüber zu sprechen – nicht um zu entschuldigen, sondern um zu verstehen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Frage:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was ist dir dabei besonders wichtig?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Antwort:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dass wir als Gesellschaft nicht nur verurteilen, sondern auch hinschauen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ausgrenzung hilft niemandem.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dialog schon eher.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Frage:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was bleibt von Ramona für dich?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Antwort:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Erinnerung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">An die guten und die schweren Momente.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und das Wissen, dass wir füreinander da waren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> Bruder und Schwester im Kampf.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Abschluss</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Gespräch zeigt eine Perspektive, die selten öffentlich wird:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">nicht die Tat im Vordergrund, sondern der Mensch dahinter – mit all seinen Widersprüchen, Stärken und Brüchen.</span></p>
<blockquote><p>&#8230;dieses Lied hörten wir oft rauf und runter und es war so emotional geladen</p></blockquote>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-868-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/04/Ran-D-Zombie-Official-Video-HD.mp3?_=1" /><a href="https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/04/Ran-D-Zombie-Official-Video-HD.mp3">https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/04/Ran-D-Zombie-Official-Video-HD.mp3</a></audio>
<p>Der Beitrag <a href="https://freiemediengermany.de/2026/04/11/bruder-und-schwester-im-kampf-erinnerungen-an-die-bundespolizistin-ramona-findling/">Bruder und Schwester im Kampf &#8211; Erinnerungen an die Bundespolizistin Ramona Findling</a> erschien zuerst auf <a href="https://freiemediengermany.de">Freie Medien Germany und Antenne West Marburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://freiemediengermany.de/2026/04/11/bruder-und-schwester-im-kampf-erinnerungen-an-die-bundespolizistin-ramona-findling/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2026/04/Ran-D-Zombie-Official-Video-HD.mp3" length="4224135" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Interview mit einer der besten Survival Profis der Welt &#8211; Ray Martini heute</title>
		<link>https://freiemediengermany.de/2025/03/22/interview-mit-einer-der-besten-survival-profis-der-welt-ray-martini-heute/</link>
					<comments>https://freiemediengermany.de/2025/03/22/interview-mit-einer-der-besten-survival-profis-der-welt-ray-martini-heute/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Freie Medien Germany 1]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2025 17:20:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Profi]]></category>
		<category><![CDATA[Survival]]></category>
		<category><![CDATA[Szene]]></category>
		<category><![CDATA[Überleben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiemediengermany.de/?p=80</guid>

					<description><![CDATA[<p>FreieMedienGermany.de</p>
<p>Exklusives Interview Freie Medien Germany führte vor geraumen Tagen ein Interview mit einem der wohl besten Survival Profi aller Zeiten: Ray Martini. Nachdem sich der heute 59 jährige aus der Profi Liga der Survival Szene zurückgezogen hatte wurde es keineswegs still in seinem Leben&#8230; Eine brennende Frage stellt sich gleich im Anfang &#8211; betreibst du...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://freiemediengermany.de/2025/03/22/interview-mit-einer-der-besten-survival-profis-der-welt-ray-martini-heute/">Interview mit einer der besten Survival Profis der Welt &#8211; Ray Martini heute</a> erschien zuerst auf <a href="https://freiemediengermany.de">Freie Medien Germany und Antenne West Marburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FreieMedienGermany.de</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-52 alignleft" src="https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2025/03/cropped-FMGLogo-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2025/03/cropped-FMGLogo-1-300x225.jpg 300w, https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2025/03/cropped-FMGLogo-1-768x576.jpg 768w, https://freiemediengermany.de/wp-content/uploads/2025/03/cropped-FMGLogo-1.jpg 1023w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Exklusives Interview</h4>
<p>Freie Medien Germany führte vor geraumen Tagen ein Interview mit einem der wohl besten Survival Profi aller Zeiten: Ray Martini. Nachdem sich der heute 59 jährige aus der Profi Liga der Survival Szene zurückgezogen hatte wurde es keineswegs still in seinem Leben&#8230;<span id="more-80"></span></p>
<p>Eine brennende Frage stellt sich gleich im Anfang &#8211; betreibst du heute noch Survival?</p>
<blockquote><p>Mein Leben ist Survival damals wie heute und wenn ich mein Leben etwas lenken kann wird sich daran auch nichts verändern.</p></blockquote>
<p>Du nanntest deine Survival Abenteuer und deine Survival Lehrgänge reales Survival. Wo liegt da der Unterscheid zu anderen Survival Aktivisten?</p>
<blockquote><p>Einst sprach Rüdiger Nehberg von geplanten Abenteuer. Natürlich kann man nicht alles planen und genau da wo etwas kam was nie eingeplant war fing für ihn wohl das pure Abenteuer oder das pure Extrem an. Planen kann man viel doch wo ist dann noch die Chance für das wahre Abenteuer? Hinzu kommt bei mir das ich wohl von Anfang meines Lebens an immer in einem Extrem landete und sehen musste was ich daraus machte. So fand ich eine richtige Herausforderung und keine geplanten Aufgaben die selbst wenn ich sie vermassle immer noch ein Rettungsanker habe. Was viele Leute die sich für Survival interessieren weniger ahnen ist das es nicht so sehr auf Fähigkeiten ankommt &#8211; Survival entsteht im Kopf.</p></blockquote>
<p>Wie kann man das verstehen Survival entsteht im Kopf?</p>
<blockquote><p>Jeder Mensch ist ein Unikat und was für den einen der Zusammenbruch seines Lebens ist kann dem anderen nicht mal ein müdes lächeln abverlangen. Beide Optionen aber können Extreme erleben die sie unterschiedlich aufnehmen. Nun gilt es die Lage zu erkennen wie sie ist und versuchen das Beste daraus zu machen. Survival verleiht dabei kein Preis für Schönheit oder Perfektion. Survival fordert dich solange du es kannst zu überleben. Es macht dir niemand ein Vorhalt wenn du aufgibst oder wenn ein anderer der genau erst mal da anfängt zu überleben wo du aufgegeben hast. Sei wie du bist und gerade im realen Survival ist das etwas was du ausschließlich dir gegenüber einräumen musst.</p></blockquote>
<p>Ist Survival also eine psychologische Sache?</p>
<blockquote><p>Auch. Zum Leben brauchst du die Absicht Luft Wasser und Nahrung.</p></blockquote>
<p>Ein anderer Bereich. Wie geht es dir was machst du heute so?</p>
<blockquote><p>Wie immer viel. Neben den ganz natürlichen Extreme die ich hier und da erleben darf genieße ich mein Leben. Es gibt seit einiger Zeit Projekte die zur Aussicht stehen und mal schauen was sich ergibt.</p></blockquote>
<p>Ist Survival so ein Projekt?</p>
<blockquote><p>Es gibt in der Tat einige Aspekte zum Thema Survival. Die aktuelle Szene bietet nichts neues. Die alten Hasen machen ihr Ding und viele die sich einst auf der Ebene getummelt haben sind weit weg von Survival. Da bieten sich einige Gelegenheiten Survival wieder etwas aufleben zu lassen und gerade wenn ich so auf die Weltereignisse schaue könnte etwas Survival nicht schaden.</p></blockquote>
<p>Siehst du dich heute noch als einer der Besten Survivler die es gibt?</p>
<blockquote><p>Nun den Titel haben mir manchmal meine Kritiker oder Gegenspieler oder wie auch immer angeheftet was mich aus dieser Sicht besonders erfreute. Aber auch heute sage ich das mein Survival so enormen Erfolg hat liegt zu 1% an Glück zu 1% an Kunst und 98% höherer Bestimmung. Leute wie Kollege Nehberg wussten das ein Glaube eine wesentliche Rolle im Survival spielt nur wie man das alles anwendet oder umsetzt war den meisten Kollegen nicht bekannt.</p></blockquote>
<p>Bist du ein gläubiger Mensch?</p>
<blockquote><p>Ja natürlich. Man könnte es auch in eine Richtung bringen doch die Richtung ist fast egal. Wichtig ist das man einen Glauben hat mit im Einklang damit leben und überleben und wenn es sein soll sterben kann.</p></blockquote>
<p>Du gehst fast auf die 60 zu wie Fit bist du heute?</p>
<blockquote><p>Wohl jeder der Extreme durchlaufen hat wird mehr oder weniger Einbußen in Sachen Gesundheit erleben die ich natürlich auch erlebe. Dennoch gilt für mich auch hier die Lage erkennen wie sie ist und das Beste draus machen. Das Alter und die Umstände machten mich langsamer aber ich würde immer noch jedes Ziel versuchen zu erreichen.</p></blockquote>
<p>Genau diese Einstellung hat dich durch viele Extreme gebracht. Was war das ultimative Extrem für dich?</p>
<blockquote><p>Ich denke die großen Herausforderungen waren immer jene die man den Krieg nach dem Krieg nennt. Krieg an sich ist schon übel aber was oft danach zu erleben war übertrifft sogar Kriegserlebnisse. Der Umgang das du als einziger überlebt hast ist da nicht immer einfach aber auch wie die Gesellschaft mit dir umgeht oder die Politik.</p></blockquote>
<p>Bist du politisch aktiv?</p>
<blockquote><p>Ich war und werde nie politisch aktiv sein. Politik soll ja auch mich vertreten und bislang habe ich noch nie ein Politiker gefunden dem ich das zutrauen würde. Also vertrete ich mich ganz unpolitisch selbst.</p></blockquote>
<p>Hast du ständig ein Survival Kit dabei?</p>
<blockquote><p>Eine gute Frage. Vielen Survival Interessierte insbesondere Prepper wird nahe gelegt ein Survival Kit oder Vorräte anzulegen odermitzuführen. In meinen Anfänge hatte ich mehrere Survival Kits als auch fast schon weltweit Lager mit dies und das. Sehr früh aber schon bemerkte ich das dies alles wirklich nützliche Dinge sind doch Survival muss auch ohne alles gehen. Eine TV Sendung beinhaltet Survival das von weitgehend nackten Leuten ausgeübt wird. Hörte sich spannend an aber schon nach genauer Betrachtung konnte ich sagen mehr Show als reales Survival. Bei realen Extreme würde wahrscheinlich niemand der Darsteller überleben. Um auf deine Frage zu kommen &#8211; für mich ist Survival immer und überall und egal ob ich nackt oder gekleidet bin mit oder ohne Kit ich werde überleben.</p></blockquote>
<p>Hast du schon solche Situationen erlebt?</p>
<blockquote><p>Mehr als eine auf jeden Fall und das mit unterschiedlichen Optionen. Gesund verletzt  mit und ohne Kit in der Zivilisation oder weit weg davon. Durchaus waren es Extreme dessen man sich bewusst sein sollte doch man sollte sich dann nie den Kopf zerbrechen. Mach das Beste aus der Lage und geh soweit du es willst.</p></blockquote>
<p>Danke für das Interview. Dürfen wir zu einem späteren Zeitpunkt auf ein neues Interview hoffen?</p>
<blockquote><p>Natürlich. Danke.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://freiemediengermany.de/2025/03/22/interview-mit-einer-der-besten-survival-profis-der-welt-ray-martini-heute/">Interview mit einer der besten Survival Profis der Welt &#8211; Ray Martini heute</a> erschien zuerst auf <a href="https://freiemediengermany.de">Freie Medien Germany und Antenne West Marburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://freiemediengermany.de/2025/03/22/interview-mit-einer-der-besten-survival-profis-der-welt-ray-martini-heute/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
