Behördenversagen führt in die Obdachlosigkeit: Wenn der Rechtsstaat die Existenz entzieht
Ein fehlerhafter Bescheid ist kein unbedeutender Tippfehler, kein harmloses Versehen im Behördenalltag. Wenn existenzsichernde Leistungen rechtswidrig gekürzt, gestrichen oder monatelang verschleppt werden, gerät das im Grundgesetz verankerte Versprechen des Sozialstaates ins Wanken. Was in Aktenordnern als bloßer „Verwaltungsvorgang“ firmiert, schlägt im Alltag Betroffener brutal durch: Mietrückstände, Räumungsklagen, Zwangsräumung, Obdachlosigkeit. Die bittere Realität: Fehlerhafte Behördenentscheidungen berauben…
