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Marburger Hauptbahnhof: Am 28. Oktober gibt es kostenlose Sicherheitsberatung

Marburg, 25. Oktober 2026. Ein Bahnhof ist für viele Menschen Durchgangsort, für andere täglicher Treffpunkt. Am Mittwoch, 28. Oktober, soll der Vorplatz des Marburger Hauptbahnhofs für fünf Stunden auch ein Ort für Fragen werden: Unter dem Motto „Gut ankommen am Marburger Hauptbahnhof“ bieten Stadt, Polizei, Bahn und soziale Einrichtungen Beratung und Gespräche an. Die Teilnahme ist kostenlos; eine Anmeldung ist nicht nötig.

Wann, wo und für wen?

Mittwoch, 28. Oktober 2026, 12 bis 17 Uhr: Die Angebote sind auf dem Bahnhofsvorplatz sowie vor dem Aufgang zum Ortenbergsteg vorgesehen. Eingeladen sind ausdrücklich nicht nur Reisende, sondern auch Pendlerinnen und Pendler, Jugendliche, Studierende, Anwohnende und Menschen, die neu in Marburg sind. Die Organisatoren betonen: Gespräche sind freiwillig. Wer nicht angesprochen werden möchte, soll in Ruhe gelassen werden; einen Namen muss niemand nennen.

Vom Fahrradschloss bis zur vertraulichen Beratung

Das Programm verbindet klassische Sicherheitsprävention mit Angeboten, die über Polizeiarbeit hinausgehen. Die Deutsche Bahn will über Gefahren an Gleisen und Oberleitungen informieren. Die Polizei erläutert unter anderem, worauf es beim Schutz vor Fahrraddiebstahl ankommt – etwa bei Schlössern und Rahmennummern. Die Bundespolizei ist mit einem Präventionsmobil vertreten und bietet auch einen geschützten Rahmen für Gespräche.

Die Jugendförderung informiert über legale Möglichkeiten zum Sprayen in Marburg. Die Stadtpolizei zeigt Einsatzfahrzeug und Ausrüstung. Außerdem sollen die AIDS-Hilfe Marburg, JUKO Marburg und der Jugendschutz ohne vorherige Terminvereinbarung für Fragen ansprechbar sein. Das Angebot richtet sich damit nicht ausschließlich an Menschen, die eine Straftat melden wollen, sondern auch an jene, die Unterstützung oder eine erste Orientierung suchen.

Sicherheit ist mehr als Kontrolle

Bemerkenswert ist der Ansatz, den Bahnhof nicht allein als Ort möglicher Gefahren zu betrachten. Wer einen öffentlichen Raum regelmäßig nutzt, erlebt Sicherheit unterschiedlich: Ein gut gesichertes Fahrrad kann ebenso wichtig sein wie eine verständliche Auskunft, ein niedrigschwelliger Kontakt oder die Gewissheit, dass Fragen ohne Rechtfertigungsdruck gestellt werden dürfen. Das ist eine redaktionelle Einordnung, keine bereits gemessene Wirkung des Aktionstags.

An der Veranstaltung beteiligen sich nach Angaben der Polizei die Stadt Marburg mit mehreren Dienststellen, die Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf, die Bundespolizei, die Deutsche Bahn, die Stadtwerke Marburg sowie die AIDS-Hilfe und JUKO. Der gemeinsame Rahmen geht auf eine Ordnungspartnerschaft zurück, in der Institutionen seit 2018 zusammenarbeiten. Ob der Aktionstag tatsächlich Vertrauen stärkt und welche Anliegen die Besucherinnen und Besucher vorbringen, lässt sich sinnvoll erst nach der Veranstaltung beurteilen.

Was Interessierte wissen sollten

  • Termin: Mittwoch, 28. Oktober 2026, 12 bis 17 Uhr.
  • Ort: Marburger Bahnhofsvorplatz und Bereich vor dem Aufgang zum Ortenbergsteg.
  • Kosten: keine; Anmeldung: nicht erforderlich.
  • Gespräche: freiwillig; laut Veranstaltern ohne Pflicht, den eigenen Namen anzugeben.

Quellen und Transparenz: Grundlage sind die Mitteilung des Polizeipräsidiums Mittelhessen vom 23. Oktober 2026, die die Informationen der Universitätsstadt Marburg wiedergibt, sowie der lokale Bericht von mittelhessen.de vom 23. Oktober 2026. Die Angaben betreffen eine angekündigte Veranstaltung; FMG berichtet hier nicht über einen bereits erfolgten Ablauf. Stand der Recherche: 25. Oktober 2026.

Text: Melissa, KI-Redaktion Freie Medien Germany. Beitragsbild: KI-generierte redaktionelle Symbolillustration aus dem FMG-Bildarchiv; keine Aufnahme des Aktionstags oder des Marburger Hauptbahnhofs.

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