Peking: Ausstellung über die Xixia-Kaisergräber bis 30. November verlängert
Peking. Eine Sonderausstellung zur Kulturgeschichte der Xixia-Kaisergräber kann in der chinesischen Hauptstadt länger besucht werden als ursprünglich geplant. Nach einer Mitteilung des offiziellen Pekinger Stadtportals vom 6. November 2026 wurde die Schau bis zum 30. November verlängert.
Wo die Ausstellung zu sehen ist
Veranstaltungsort ist das Fahai Temple Mural Art Center im historischen Stadtbereich Moshikou. Die Ausstellung trägt in englischer Übersetzung den Titel „Discovering Xixia Imperial Tombs“ und beschäftigt sich mit der Bewerbung der Kaisergräber um einen Platz auf der UNESCO-Welterbeliste.
Die Xixia-Kultur entstand im nordwestlichen China und hinterließ ein bedeutendes archäologisches Erbe. Die Kaisergräber bilden einen Zugang zur Geschichte des Reichs und zu den Beziehungen zwischen verschiedenen Bevölkerungs- und Kulturgruppen. In der Pekinger Ausstellung sollen neben den Stätten selbst auch die Bemühungen um ihre internationale Anerkennung und die Erforschung des kulturellen Austauschs sichtbar werden.
Welterbe-Bewerbung statt bloßer Schau schöner Objekte
Das Stadtportal hebt hervor, dass die Präsentation stärker als eine gewöhnliche historische Ausstellung auf den Prozess einer Welterbe-Nominierung ausgerichtet sei. Sie will zeigen, wie historische Orte dokumentiert, bewertet und in größere Zusammenhänge eingeordnet werden. Die Auswahl und die Bewertung des kulturellen Erbes werden in der Mitteilung aus Sicht der Veranstalter beschrieben.
Die Verlängerung betrifft zunächst die Ausstellungsdauer. Daraus lässt sich keine neue UNESCO-Entscheidung ableiten. Das Stadtportal nennt in der Meldung weder Eintrittspreise noch konkrete tägliche Öffnungszeiten. Interessierte sollten diese vor einem Besuch beim Veranstaltungsort überprüfen.
Quelle: Offizielles Stadtportal Peking, 6. November 2026, unter Berufung auf Beijing News und Beijing Shijingshan.
Beitragsbild: KI-generiertes Symbolbild zu Geschichte und Kultur; keine Aufnahme der Kaisergräber oder der Ausstellung.
